Neo Bühler gewinnt Silber und Bronze bei den Bayerischen Meisterschaften

Am Wochenende stand der Saisonabschluss und zugleich der Saisonhöhepunkt der meisten Nachwuchs-Beckenschwimmer des Bayerischen Schwimmverbandes an: die Bayerische aquafeel Jahrgangs- und Junioren-Meisterschaft. Das Würzburger Wolfgang-Adami-Bad war Gastgeber für die gut 800 Teilnehmern plus Trainern, Betreuern und Eltern. Zu der Meisterschaft hatten sich Athleten aus 95 bayerischen Vereinen qualifiziert, die zu 3500 Einzel- und 49 Staffelstarts gemeldet hatten. Deshalb platze die Schwimmhalle nahezu aus allen Nähten. Zum Glück hatte Petrus ein Einsehen. Das Wetter war sommerlich warm und tagsüber vor allem trocken, so dass sich ein Großteil aller Beteiligten draußen auf der großen Freifläche aufhalten konnte.

Vom TSV 1850 Lindau konnten drei Schwimmer die Pflichtteilen dazu knacken. Der jüngste im Bunde, der 13-jährige Neo Bühler konnte sogar gleich zweimalig den Sprung auf das Podest schaffen. Während er bei seinem ersten Start über 200m Schmetterling mit Platz vier das Treppchen haarscharf verfehlte, sprintete Neo über 50m in 0:30,40 mit Bestzeit zur Silbermedaille, über 100m erschmetterte er sich in 1:10,17 Bronze. Bestzeiten über 50m und 100m Freistil sowie ein Platz im Mittelfeld über 200m Lagen rundeten seine super Saison ab. Nicht ganz so rund lief es bei den beiden anderen Lindauer Schwimmern. Lucas Trindade Rodriguez (2008) hatte in der direkten Wettkampfvorbereitung mit einer Lebensmittelvergiftung zu kämpfen, die ihn zum Trainingsausfall zwang und sehr schwächte. Über 200m Schmetterling, die Strecke, über die er auch bei der DJM gestartet ist, konnte er sich dennoch Rang vier erkämpfen. Platz neun war es über 100m Schmetterling. Auch er sprintete über 50m und 100m Freistil mit 0:26,60 und 0:58,76 zu Bestzeiten und landete über 50m Schmetterling im Mittelfeld. Ständige Trainingsausfälle seit Ostern ließen die Saison für Ben Bandlow (2011) suboptimal verlaufen. Am aussichtsreichsten waren die 200m Brust, bei denen er auf drei von vier Bahnen auf Medaillenkurs lag. Am Ende war es Platz vier, über 50m Brust Platz fünf und über 100m Platz sieben. Auf seinen Nebenstrecken, den 50m Schmetterling und Freistil, konnte er mit 0:29,72 bzw 0:26,87 Bestzeiten erschwimmen. Mit der Bayerischen Jahrgangsmeisterschaft endet die lange Saison der Beckenschwimmer. Sie gehen nun in die Sommerpause, damit im September erholt der Neustart beginnen kann. Das Fazit dieser Meisterschaft von Abteilungsleiter und Chefchoach Wilfried Fuchs fällt sehr positiv aus. Allein die Tatsache, dass 17 Pflichtzeiten für die bayerischen Jahrgangsmeisterschaft erschwommen werden konnten, zeigt den Aufwärtstrend des Teams. In den Vorjahren waren es weitaus weniger.