Beim 7. SWLI-Bodenseecup im Limare wird der TSV Lindau Dritter in der Gesamtwertung

16 Vereine, 171 Teilnehmende, 835 Rennen

 

LZ - Lindau - Im Lindauer "Limare" ist am Samstag der 7. SWLI-Bodenseecup ausgetragen worden. In enger Zusammenarbeit mit dem Team der Bäderbetriebe und vielen Helfern der Lindauer Schwimmer konnten TSV-Abteilungsleiter Wilfried Fuchs und der Technische Leiter Peter Hämmerle mit ihrem Team die Veranstaltung in gewohnt reibungsloser Manier bis zum späten Nachmittag über die Bühne bringen. Wegen der vielen krankheitsbedingten Startstreichungen konnten die Grün-Weißen den Pokal der Gesamtwertung erwartungsgemäß nicht verteidigen.

 

16 Vereine aus der Schweiz, Österreich, Baden, Württemberg und aus Bayern hatten 171 Teilnehmer gemeldet, die 835 Rennen bestreiten sollten. Der Ausrichter TSV 1850 Lindau hatte 28 Aktive am Start, wovon nur 23 um Bestleistungen und Punkte kämpfen konnten. Fünf von ihnen waren nach gerade überstandener Krankheit nicht voll fit. Dass es bei diesen Ausfällen knapp werden würde, den im Vorjahr gewonnenen Pokal in der Mannschaftswertung zu verteidigen, war von Anfang an klar. Bei einem Sieg im Jahrgang konnten sechs Zähler fürs Vereinskonto erschwommen werden, mit Platz sechs bekam man noch einen Punkt. Am Ende des Wettkampfes wird die Gesamtpunktzahl ermittelt und der begehrte Pokal wird überreicht. Erfreulicherweise trug sich jeder der Lindauer Starter in die Liste der Punktesammler ein.

 

Nachwuchstalent Eduard Ejstrich (2006) konnte durch viele Bestleistungen überzeugen und mit vier Siegen, drei zweiten und einem dritten Platz 43 Punkte fürs Lindauer Team erschwimmen. Die zweitmeisten Punkte sammelte Anna-Lisa Allgaier (2000). Bei fünf Starts fünf Siege bedeuteten 30 Punkte für das Lindauer Konto. 24 Zähler steuerte Athina Pepa (2003) bei, wobei sie ihre Stärken besonders über die Sprints und Lagenstrecke ausspielte. Jeweils 22 Punkte erschwammen Melina Huf (2000) und Maximilian Garde (2004) mit konstant guten Leistungen.

 

Jeweils einen Punkt weniger erzielten Alexander Dullin (2003/21 Punkte) und Emilia Alle (2006/21 Punkte), Alicia Preisegger (1999/20 Punkte) und Lukas Wölfle (2002/19 Punkte). Die Wölfle-Brüder verfehlten mit 1:10,01 und 1:00,80-Minuten die Schallmauern von 1:10/1:00 über 100m Freistil jeweils nur knapp. Adrian (2000) trug genauso wie Martin Zeller (1999) 16 Zähler zum Punktekonto bei. Martin und Emilia standen zudem jeweils zweimal ganz oben auf dem Siegertreppchen, Maximilian siegte genauso wie Lasse Batke (2003) und Daniel Drexler (1999) einmal. Wobei Lasse wie auch Leonie Schuster (2001) jeweils 12 Punkte sammelten und Daniel neun Punkte erschwamm.

 

Bei ihrem ersten Start in der Wettkampfmannschaft trugen Areti Ioannidi (2006) und Mia Bosshammer (2005) je sieben Punkte zum Gesamtergebnis bei. Ebenso leisteten Alonso Brösel (2002/6), Clara-Sophie Beck (2004/5 Punkte), Minette und Marilene Mattern (2004 und 2002/je 4) und Anna Hill (2002/3), Lars Rommelspacher (2003/3) sowie Simon Zeh (2000/3) ihren Beitrag zur Lindauer Gesamtleistung. Unter den vielen Einzelrennen gab es etliche Bestleistungen, obwohl der Trainingsbetrieb seit der Weihnachtspause erst seit einer Woche wieder gestartet ist. Am Ende setzte sich die SSG Germering - wie schon in den Jahren 2015 und 2014 - mit 375 Punkten durch. Der TV Memmingen belegte Platz zwei mit 331 Punkten, lediglich zwei Punkte dahinter wurde der TSV Lindau Dritter.

 

Höhepunkt: Staffelwettbewerbe

 

Direkt vor der Mittagspause wurde die mit Spannung erwartete Staffel geschwommen. Die 4x50m Freistil-Staffeln lieferten zwar keine Punkte für die Gesamtwertung, sind jedoch stets der Stimmungshöhepunkt des Wettkampfes. Bei den Frauen starteten mit Anna-Lisa Allgaier, Melina Huf und Anna Hill die schnellsten Mädels aus der Einzelwertung über 50m Freistil. Sie wurden verstärkt durch die Mastersschwimmerin und Trainerin Violeta Mihut. Das Quartett setzte sich vom Start weg knapp an die Spitze und ließ sich diese Führung bis zum Ende nicht mehr nehmen.

 

Bei den Jungs erschwammen sich Martin Zeller, Adrian Wölfle und Daniel Drexler die Staffelplätze durch die Einzelwertung. Auch diese drei wurden durch den Mastersschwimmer und Trainer Alexander Kickl verstärkt. In einem spannenden Rennen holten sie sich um einen Wimpernschlag Platz drei und verwiesen den TSV Gersthofen auf Rang vier.