Lindauer Delegation sahnt bei Schwimmpremiere ab

 

 

Lindauer Delegation sahnt bei Schwimm­premiere ab

 

LZ - TSV-Schwimmer holen beim "Lindenberger Kuhschellensprint" zahlreiche MedaillenBeim 1. Internationalen "Lindenberger Kuhschellensprint" ist der TSV Lindau mit einem Großaufgebot von 20 Nachwuchsschwimmern am Start gegangen. Das Schwimmfest erfreute sich nach einer Novellierung des Programms reger Nachfrage. Die Ausbeute der teilnehmenden TSV-Aktiven konnte sich unter dem reichlichen Starterfeld gut sehen lassen.

 

Neben bayerischen Vereinen waren auch Schwimmerinnen und Schwimmer aus Liechtenstein, Österreich, Baden und Württemberg im kleinen Hallenbad, die gut 1100 Starts absolvierten. Mit 47 Medaillen bei 93 Starts und unzähligen Bestzeiten wurde der derzeitige Aufschwung im Lindauer Team deutlich.

 

Eduard Ejstrich (2006) und Maximilian Garde (2004) waren mit sechs und acht Starts die Vielstarter im Team und fischten bei jedem Start eine Medaille aus dem Lindenberger Pool. Maximilian konnte darunter auch zwei Siege für Lindau klar machen: über 50m und 100m Schmetterling. Eduard siegte über 50m Freistil. Auch Neuling Max Schölderle (2006) krönte all seine vier Starts mit Medaillen. Über 25m Freistil stand er sogar ganz oben auf dem Treppchen. Etliche weitere Athleten hatten sechs Starts über den Tag verteilt, wobei dann zumindest ein oder zweimal ein Platz am Siegerstockerl dabei heraussprang. Minette Mattern (2006) siegte über die 15m Rücken, ihre Schwester Marilene (2002) wurde auf der doppelten Distanz Zweite, genauso wie Athina Pepa im Jahrgang 2003. Alonso Brösel (2002) siegte über 50m Schmetterling und wurde Zweiter über die doppelte Strecke.

 

Überhaupt waren es am vergangenen Wochenende vor allem die Rücken- und die Schmetterlingstrecken, über welche die Medaillen gewonnen wurden. Marc Schmid (2000) sammelte dreimal Bronze über 50m und 100m Rücken sowie über 100m Freistil, Simon Scheuböck (2001) erschwamm Silber über 50m Rücken und Bronze über 50m Schmetterling. Alexander Dullin (2003) erkämpfte Bronze über 100m Schmetterling und Rücken, während sich Matthis Debruyne (2004) neben Bronze über 100m Schmetterling sogar zu Silber über 100m Rücken schwimmen konnte. Areti Ioannidi (2006) erschwamm Silber über 25m Freistil und Bronze über 25m Rücken, während Annika Strobel (2003) als einzige Lindauer Schwimmerin Silber und Bronze über Bruststrecken erreichte. Einzig Clara-Sophie Beck (2004) schwamm stets knapp am Stockerlplatz vorbei. Beste Platzierung war Rang fünf über 50m Rücken.

 

Die sechs arrivierten Lindauer Athleten beschränkten ihre Startanzahl meist auf wenige. Dabei stand die Konzentration auf das "Knacken" von Bestleistungen im Focus. Lasse Batke (2003) und Lukas Wölfle (2002) gelang es endlich mit 1:08,75 und 1:08,38 unter der 1:10-Marke über 100m Freistil zu bleiben. Lasse ließ mit 1:18,50 auch die 1:20-Marke über 100m Schmetterling hinter sich. Über eben diese Strecke konnte auch Lois Debruyne (2002) jubeln, denn mit 1:08,68 blieb er deutlich unter der 1:10er-Marke. Allerdings hinterließen 1:00,82 über 100m Freistil einen fahlen Beigeschmack und lassen auf das nächste Event hoffen. Supersprinter Luca Schölderle (2001) siegte über 50m Freistil und 100m Lagen ähnlich souverän wie Anna-Lisa Allgaier (2000) über 200m Freistil und 200m Rücken. Melina Huf (2000) kam dreimal auf Rang drei mit Bestleistung.

 

Aufbautraining für Sommer startet

 

Beim abschließenden Staffelwettbewerb musste sich das Lindauer Team mit Luca Schölderle, Anna-Lisa Allgaier, Lois Debruyne, das noch durch Betreuer und Kampfrichter Alexander Kickl verstärkt wurde, lediglich von TV Immenstadt geschlagen geben und wurde mit 1:54,41 Zweiter.

 

Von diesen Ergebnissen bestärkt, steigt die Mannschaft nun wieder in das Aufbautraining zur Sommersaison ein, damit auch auf der langen Bahn die Ergebnisse umgesetzt werden können.