Lindauer ergattern Medaillen und erzielen Bestzeiten

Bei der IABS-Frühjahrsmeisterschaft in Singen trumpfen die TSV-Schwimmer von der Inselstadt auf.

 

LZ - Mit einem schwach besetzten Teilnehmerfeld ist die IABS-Frühjahrsmeisterschaft vergangenen Sonntag in Singen ausgetragen worden. Lediglich acht Vereine mit 112 Teilnehmern waren angereist. Dennoch wurden im Laufe des Tages 540 Starts absolviert, wovon die 15 Aktiven des TSV Lindau 79-mal ins Wasser sprangen. Bei mehr als der Hälfte der Starts erschwammen sich die Lindauer Medaillen, bei noch mehr Starts stiegen sie mit Bestleistungen aus dem Wasser.

 

Heiß her geht es dabei im Kampf um das Knacken der Minutengrenze und ähnlichen schwimmerischen Schallmauern. Martin Zeller (Jahrgang 1999) schaffte es abermals, unter der 1:00-Grenze zu bleiben. Mit 59,29 Sekunden schlug er über 100m Freistil an, was Rang drei bedeutete. Knapp darüber war Lois Debruyne (2002), der 1:00,80 über die gleiche Strecke benötigte und dabei den zweiten Platz belegte. Über 100m Schmetterling drehte Lois den Spieß um: Er legte die Strecke in 1:08,83 zurück, während Martin 1:10,45 brauchte. Letzterer sammelte insgesamt eine Silber- und vier Bronzemedaillen, Lois siegte über 100m Schmetterling und wurde dreimal Zweiter.

 

Mit 1:01,36 näherte sich Luca Schölderle (2001) über 100m Freistil den beiden um den Minuten-Kampf ziemlich. Er wurde über diese Strecke genauso wie über 50m Schmetterling Dritter, über 100m Schmetterling belegte er sogar Rang zwei. Gleich zwei Siege erschwamm Simon Zeh (2000).

 

Der Brustspezialist setzt sich über 50m und 100m durch, wobei ihm mit 1:20,82 noch knapp eine Sekunde bis zum völligen Glück fehlte. Rang drei über 100m Freistil in 1:05,95 rundete seine Medaillensammlung ab. Mit jedem Start eine Bestleistung sicherte sich Anna-Lisa Allgaier (2000). Über 100m Freistil stand sie mit 1:04,91 auf dem dritten Stockerlplatz, über 100m Rücken (1:15,26) und 200m Lagen (2:41,43) wurde sie Zweite.

 

Fünf Medaillen sammelte Maximilian Garde (2004). Dreimal auf dem Vizestockerl stand er über 100m Freistil, Schmetterling und Rücken, dritte Plätze waren es über 50m Schmetterling und Freistil. Jeweils zwei zweite und zwei dritte Plätze erschwamm sich Alicia Preisegger (1999). Lukas Wölfle (2002) schwamm sich genauso zu drei Bronzemedaillen wie Matthis Debruyne (2004). Clara-Sophie Beck (2004) und Annika Strobel (2003) sicherten sich über 100m Brust jeweils Platz zwei, Athina Pepa (2003) belegte über diese Strecke Rang drei.

 

Annika Strobel schaffte es, genauso wie Lars Rommelspacher (2003) und Melina Huf (2000), bei allen ihren Starts eine Bestleistung erschwimmen. Alexander Dullin (2003) hatte mit acht Starts das umfangreichste Wettkampfprogramm und verfehlte mit dem undankbaren vierten Rang gleich zweimal das Treppchen. TSV-Cheftrainer Wilfried Fuchs und Co-Trainer Peter Hämmerle, der an dem Wochenende auch im Kampfgericht eingesetzt war, waren sehr zufrieden mit den Resultaten und dem Mannschaftsgeist der Athleten.