IABS Sommermeisterschaft

Lindauer Sextett belegt in der Bodensee-Therme den 11. Rang

 Lindau / LZ

Zur IABS Sommermeisterschaft - dem Wettbewerb, bei dem sich alle Anrainer des Bodensees im Schwimmen messen - haben sich dieses Jahr in Konstanz lediglich sechs Nachwuchsschwimmer des TSV 1850 Lindau der Konkurrenz gestellt. Wegen Terminkollisionen mit der schwäbischen Meisterschaft einerseits und der deutschen Meisterschaft im Open-Water-Schwimmen andererseits lag es an den Trainern, für jeden Sportler den geeigneten Wettkampf zu finden und das Betreuerteam zu stellen.

 

In der Bodensee-Therme, dem Bad des ausrichtenden Traditionsvereins SK Sparta Konstanz, trafen sich 240 Teilnehmer aus 16 Vereinen, um knapp 1200 Starts zu absolvieren. Seit langer Zeit waren wieder einmal alle Länder, nämlich Österreich, Schweiz und die Landesverbände Baden, Württemberg und Bayern mit Vereinen vertreten. Dementsprechend hoch war auch die Konkurrenz - befinden sich rund um den See doch etliche Leistungszentren, in denen deutsche, österreichische und schweizer Kaderathleten trainieren.

 

Das Sextett der Lindauer Schwimmer belegte am Ende der Veranstaltung dennoch Rang elf in der Gesamtmedaillenwertung - wobei sie mit ihren 22 Starts sogar vier Medaillen aus dem Wasser fischen konnten. Gewonnen hat die Medaillenwertung der SSF Singen, der 29 Sportler in 150 Rennen schickte.

 

Erfolgreichster Teilnehmer der Grün-Weißen war Lois Debruyne (2002), der noch am Vortag in Bobingen am Start war (LZ berichtete). Lois holte sich bei vier Starts drei Medaillen, wobei er über 100m Schmetterling in 1:10,73 souverän siegte. Zweite Ränge erschwamm er sich über 100m Freistil in 1:01,42 und 50m Schmetterling. Über 50m Freistil blieb er genau eine Hundertstelsekunde hinter seiner Zeit des Vortages.

 

Auch Eduard Ejstrich (2006) wurde mit Edelmetall dekoriert. Er siegte über 50m Freistil in 35,69 Sekunden. Über 100m Brust konnte er allerdings nicht an die Zeit des Vortages heran schwimmen, mit der er schwäbischer Vizemeister wurde. Drei Sekunden langsamer bedeuteten den undankbaren vierten Rang, mit dem er sich auch über 100m Freistil und 50m Brust zufrieden geben musste.

 

Verletzungsbedingt musste Maximilian Garde (2004) längere Zeit pausieren. Nun tastet er sich nach und nach wieder an seine gute Form des Frühjahrs heran. Platz sechs über 100m Freistil und Rang sieben auf der halben Distanz waren seine besten Resultate.

 

Auch Athina Pepa (2003) schaffte über ihre Spezialstrecke, den 100m Brust Rang sechs. Matthis Debryune (2004) und Emilia Alle (2006) kamen, genauso wie Maximilian und Athina bei ihren weiteren Starts, auf Plätze im Mittelfeld bei ihren Rennen.

 

Coach Peter Hämmerle, der die Mannschaft in Konstanz betreute, merkte an, dass gerade bei den unerfahreneren Schwimmern die Umstellung auf die 50m Bahn immense Auswirkungen auf die Leistungen hat. Trainingserfahrung fehle hier gänzlich. Alle Lindauer Schwimmer hoffen, dass bald möglichst wieder eine Langbahn im Trainingsalltag genutzt werden könne.