TSV-Schwim­mer ver­bes­sern Best­zei­ten

 

LZ - Mit 15 Athleten ist das Schwimmerteam des TSV Lindau vor Kurzem beim Sprintpokal in Kempten angetreten. Das völlig überfüllte Cambomare platze aus allen Nähten: Denn gut 480 Teilnehmer drängten sich in der Halle, um 2350 Starts an lediglich einem Tag zu absolvieren.

 

Insgesamt 29 Vereine aus Bayern, Württemberg, Niedersachsen und Österreich waren angereist. Bereits um 7.15 Uhr begann das Einschwimmen, der letzte Lauf ging erst am Abend ins Wasser. Das winterliche Wetter ließ einen Aufenthalt im Freien nicht zu, weswegen man bei schwülen Temperaturen in der feucht-warmen Halle verbrachte. Dass diese Umstände nicht unbedingt zu Bestleistungen führen, ist verständlich. Dennoch konnten mehrere Lindauer Schwimmerinnen und Schwimmer ihre Bestzeiten verbessern, wobei die Anzahl nicht denen der vorherigen entsprach. Drei Athleten vom Bodensee gelang sogar der Sprung aufs Siegertreppchen.

 

Das Nachwuchstalent Eduard Ejstrich (2006) erschwamm sich sowohl über 50m als auch über 100m Brust die Silbermedaille. Über 100m Lagen wurde er Dritter. Mit Platz vier über 50m Freistil verpasste er hier eine weitere Medaille. Lasse Batke (2003) und Lois Debruyne (2002) schmetterten jeweils über die 100m Strecke zu Bronze. Besonders über die längeren 100m Strecken erzielten die beiden Langstreckler Top-Ten-Platzierungen in ihren Jahrgängen. Simon Scheuböck (2001) und Alexander Dullin (2003) schrammten über die gleiche Distanz, den 100m Schmetterling, denkbar knapp am Treppchen vorbei. Auch Lukas Wölfle (2002) schwamm mit Rang fünf über 100m Brust in die Medaillenreichweite.

 

Ausnahmelos Bestleistungen erzielten Marilene Mattern (2002) und Areti Ioannidi (2006) bei ihren jeweils sechs Starts, Minette Mattern (2006) und Anna Hill (2002) über jeweils fünf Rennen sowie Mathis Debruyne (2004) und Adrian Wölfle (2000) mit ihren je vier Wettbewerben. Vier Top-Ten-Platzierungen schaffte Maximilian Garde (2004) bei seinen vier Strecken. Emilia Alle (2006) und Clara Beck (2004) landeten auf Plätzen im Mittelfeld.

 

Der Technischer Leiter Peter Hämmerle sowie Chefcoach und Abteilungseiter Wilfried Fuchs von den TSV-Schwimmern waren unter den erschwerten Bedingungen sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge.