An­ge­schla­ge­ne Lin­dau­er be­haup­ten sich

 LZ - Mit einem kleinen, sechsköpfigen Aufgebot haben die Nachwuchsschwimmer des TSB 1850 Lindau beim elften Internationalen CooL-Swimming-Cup in Gersthofen teilgenommen. Insgesamt waren 33 Vereine von Hamburg einmal quer durch Deutschland über Österreich bis nach Italien am Start, sodass sich 450 Schwimmer plus Betreuer im 5-Bahnen-Hallenbad tummelten. 2800 Starts waren für die Mammutveranstaltung gemeldet, wobei bei fast jedem Jahrgang auch eine beträchtliche Liste an krankheitsbedingt fehlenden Aktiven anhing.

 

Aus dem Lindauer Team konnten zwar alle an den Start gehen, aber fit war fast keiner. Die meisten hatten irgend einen Infekt im Vorfeld des Wettkampfes erwischt und die Vorbereitung war dadurch beeinträchtigt. Lasse Batke (2003) hatte noch einen Tag vor der Veranstaltung mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen, wollte aber so dringend die Stimmung des Events mitnehmen, dass er extra noch am Sonntag nachreiste und drei Starts absolvierte.

 

Rang neun über 100-Meter-Schmetterling war unter diesen Umständen sehr respektabel. Anna-Lisa Allgaier (2000) zeigte sich vor allem über die Rückenstrecken in guter Form. Über 100 Meter schwamm sie in 1:16,75 Minuten zum zweiten Rang, welchen sie auch über 50-Meter-Freistil belegte. Dritte Plätze über 200-Meter-Rücken und 200-Meter-Lagen machten sie zur erfolgreichsten Lindauer Medaillensammlerin und auch mit 46 Punkten erschwamm sie die meisten Zähler für die Punktewertung. 28 Zähler verbuchte die gleich alte Melina Huf auf das Lindauer Punktekonto.

 

Eine Medaille durch Rang drei über 100-Meter-Lagen krönten ihre durchweg guten Leistungen. Angeschlagen ging Lois Debruyne (2002) in seine Rennen. Ohne Wettkampfvorbereitung trat er an und konnte dennoch ordentliche Ergebnisse erzielen.

 

Auch er belohnte seinen Kämpferwillen mit einer Bronzemedaille über 100-Meter- Schmetterling. 17 Punkte waren sein Anteil zur Mannschaftsleistung. Alexander Dullin (2003) und Lukas Wölfle (2002) erschwammen - inspiriert von dem Ambiente - jeweils sechs persönliche Bestleistungen und sammelten jeweils zwei Punkte für das Mannschaftsresultat. In der Endabrechnung landete das kleine Team der Lindauer Schwimmer auf Platz 26.