Se­bas­ti­an Schulz holt neue Best­zei­ten

LZ - Lindau - Vom 13. bis 16. Dezember sind in der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark Berlin zum dritten Mal in Folge die internationalen Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen ausgetragen worden. In Abwesenheit von Top-DSV-Schwimmern, die an den zeitgleich stattfindenden Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hangzhou/China teilnahmen, erfolgten bei insgesamt 2155 Einzel- und 190 Staffelstarts die nationalen Titelkämpfe. Mit dabei: Sebastian Schulz (Jahrgang 2001) aus Hergensweiler, der am Olympiastützpunkt Hamburg lebt und trainiert und für die SGS Hamburg startet.

 

Sebastian stand verletzungsbedingt nur eine kurze Vorbereitungsphase zur Verfügung, um sich für die 50- und 100-Meter-Bruststrecken zu qualifizieren. Der Grund: Gleich zu Beginn der laufenden Saison bescherte ihm ein Bruch im Mittelfußknochen eine fast siebenwöchige Zwangspause.

 

In neuer Bestzeit von 1:03,18 Minuten schwamm sich der junge Schwimmer vom Bodensee hoch motiviert über die 100-Meter-Brust-Strecke ins C-Finale. Dort konnte er seine Leistung nicht nochmals steigern und verließ in 1:03,31 Minuten enttäuscht das Wettkampfbecken. Am dritten Wettkampftag startete Sebastian auf der 50-Meter-Distanz und konnte sich in einer Zeit von 28,54 Sekunden wiederum den Einzug ins C-Finale sichern. Dieses beendete er mit 28,63.

 

Als Trostpflaster für den gesundheitsbedingt mäßigen Start nimmt er seine zwei neuen Bestzeiten mit in die Weihnachtsferien und fand sichtliche Freude daran, seinen früheren Trainer vom TSV Lindau, Wilfried Fuchs, auf der Startbrücke zu treffen. Der TSV-Abteilungsleiter war über die gesamte Wettkampfdauer in Berlin als Kampfrichter im Einsatz.