Intensive Osterferien in Cattolica

LZ Z

um zehnten Mal ist die Wettkampfmannschaft der Schwimmabteilung des TSV 1850 Lindau im italienischen Cattolica beim traditionellen Ostertrainingslager der Abteilung gewesen. Das passende Motto des Trainingslagers lautete, wie der Verein mitteilt: „Spaß haben und hart trainieren“. 

 

Unter der Leitung des Cheftrainers und Abteilungsleiters Wilfried Fuchs hatte das Trainerteam mit Marc Aigner, Peter Hämmerle, Helga, Markus und Alexander Kickl alle Hände voll zu tun, um für die Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von acht bis einundzwanzig Jahren optimale Trainingsbedingungen zu schaffen. Im dem 25-Meter-Becken des Hallenbades trainierten die zwei Trainingsgruppen jeweils in zwei Trainingsabschnitten.

 

Gleich nach der Ankunft am späten ersten Nachmittag machten sich die Schwimmer auf den Weg ins kühle Nass und begannen mit dem ersten Training.

 

Das Frühtraining dauerte zwei Stunden und war stets vor den allgemeinen Öffnungszeiten, so dass die Nutzung des ganzen Bades möglich war. Für die Lindauer Schwimmer brachte das große Platzangebot traumhafte Trainingsmöglichkeiten. Die zweite Trainingseinheit für die Wettkampfmannschaft fand außer am Donnerstag immer nachmittags auf drei Bahnen statt.

 

Solide Grundlagen für die Wettkämpfe schaffen

 

Die Trainingswoche war so ausgelegt worden, dass hauptsächlich eine solide Grundlage für die kommenden Wettkämpfe geschaffen werden sollte. Die vorgegebene Richtschnur des Wochentrainings war es, die allgemeine Leistungsfähigkeit anzukurbeln, die Defizite des Wintertrainings auszugleichen, sowie die Stabilisierung respektive die Verbesserung der Leistungen auf der Kurz- und Langbahn.

 

Das spezielle Technik- und Ausdauertraining in allen Schwimmarten, das in beiden Gruppen durchgezogen wurde, soll zum einen eine Vorbereitung auf die kommende Wettkampfperiode, sowie zum anderen eine besondere Förderung für die kleineren Schwimmer der Wettkampfmannschaft sein.

 

Begleitet wurde das Training durch Übungsformen für alle Schwimmtechniken. Der Trainer Marc Aigner verfolgte laut Angaben des Vereins mit einer Kamera das entsprechende Training. Dies war ein großer Vorteil für den Einzelnen, denn so konnte das Training nachbetrachtet werden und jeder Schwimmer seine eigenen Bewegungsausführungen begutachten. In gezielten Gesprächen wurde auf Fehler hingewiesen und entsprechende Verbesserungsmöglichkeiten erläutert. Insgesamt legten die Schwimmerinnen und Schwimmer bei diesem Trainingslager rund 846 Kilometer im Wasser zurück.

 

Donnerstags ging es in den Freizeitpark

 

Durch das hervorragende Training und nicht zuletzt dank der tollen Atmosphäre unter- und miteinander war auch dieses Trainingslager wieder ein voller Erfolg. Für Teamchef Wilfried Fuchs und seine Mitstreiter ist klar, dass es sich schon bei den kommenden Wettkämpfen an den Zeiten bemerkbar machen wird.

 

Bleibende Eindrücke für die ganze Gruppe und das Trainerteam waren auch der Ausflug am Donnertagnachmittag ins Mirabilandia, Italiens zweitgrößter Freizeitpark, an der Adriaküste zwischen Ravenna und Rimini. Das Freizeit-, Shopping- und Kulturprogramm sollte während dieser Woche nicht nur in Cattolica stattfinden - um einen Ausgleich zu schaffen.