Viele Bestzeiten und 38 Medaillen beim Lindenberger Schwimmfest

Am vergangenen Samstag fand nach etlichen Jahren Pause das 5. Internationale Lindenberger Schwimmfest mit Kuhschellensprint statt. Aus dem Lindauer Schwimmer-Team starteten nur vier erfahrenere Schwimmer, die restlichen 15 waren junge Nachwuchssportler, die zum Teil erstmals einen Wettkampf außerhalb der Therme bestritten. Dabei trafen sie direkt auf internationale Konkurrenz, denn unter den 18 Vereinen waren nicht nur bayerische und württembergische Schwimmer, sondern auch Sportler aus Österreich, Liechtenstein und der Schweiz.

Über 1000 Starts gingen vom Startblock und es wurden jede Menge Bestleistungen erschwommen. Zwar hatten die Lindauer nichts zu tun mit der Entscheidung um die Kuhschellen, denn die wurden in den Staffelrennen ausgeschwommen, bei denen zumeist ältere starteten, aber von den 19 Aktiven konnten sich 13 in die Medaillenränge schwimmen. 38-mal Edelmetall, verteilt auf 10 Gold-, 12 Silber- und 16 Bronzemedaillen waren die Ausbeute.

Erfolgreichster Lindauer Sportler mit viermal Gold und jeweils einmal Silber und Bronze war Martin Erben (2012). Diese vielen Medaillen sind der Lohn seiner harten Arbeit mit vielen technischen Verbesserungen im Trainingslager.

Elin Bleicher (2010) siegte über 100m und 200m Freistil mit guten 1:07,31 bzw 2:28,42. Bei ihren vier weiteren Rennen wurde sie dritte.

Drei weiteren Sportlern gelang es, von jeder auf allen drei Stockerlplätzen zu stehen. Neela Falkenroth (2011) erschwamm sich zu einer Gold- und einer Bronzemedaille drei silberne, Jonathan Zetsche (2014) schwamm sich zu zweimal Silber neben einmal Gold und Bronze und Emilia Appl (2016) sicherte sich einen kompletten Medaillensatz.

Die letzte Lindauer Goldmedaille ging an Ben Schnurbus (2015), der die 50m Rücken für sich entschied. Aylin Rigal (2013) zeichnet sich mehr und mehr als Mittel- und Langstreckenspezialistin aus. Sie erzielte auch über 200m Freistil ihre einzige Bestzeit. Jeweils zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen waren ihre Ausbeute. Johannes Schielin und Alexander Seidel (beide 2014) sicherten sich jeweils einmal Silber und Bronze. Mit Jahrgang 2017 als jüngste im Team strahlte Perla Victoria Maxima Seidel über eine Silbermedaille über 50m Brust.

Der erst seit einem halben Jahr trainierende Vincent Gossner (2015) schwamm sich bei seinen beiden Starts jeweils zu Bronze, Clara Sophie Block (2015) und Aaron Zetsche (2016) sicherten sich jeweils einmal Bronze. Ohne Medaille, aber mit vielen neuen Eindrücken beendeten Jonathan Arnold (2013), Julian Beck (2016), Magdalena Berlit (2016), Jan Bielawski (2016), Anna Ebert (2015) und Emma Spieler (2015) den Wettkampf.