Lin­dau­er Schwim­mer über­zeu­gen am Wörth­see

LZ -  Den letzten offiziellen Wettkampf der Sommersaison im Freiwasserschwimmen haben laut Pressemeldung sieben Athleten des TSV 1850 Lindau bestritten. Abteilungsleiter und Cheftrainer begleiteten das kleine Team aus Nachwuchs- und Mastersschwimmern an den Wörthsee und waren vom Abschneiden begeistert.

Die jüngeren Schwimmer starteten im Bayercup über 2,5 Kilometer. Anna-Lisa Allgaier (2000) gelang der Sieg in ihrer Altersklasse in sehr guten 40:00,62 Minuten. Ihre Teamkollegin Melina Huf wurde in der gleichen Entscheidung Dritte. Die Jungs hatten zwar nichts mit der Medaillenvergabe zu tun, dafür lieferten sich Lois Debruyne (2002) und Lasse Batke (2003) ein hartes Rennen um die bessere Platzierung. Letztlich hatte der Ältere beim Anschlag die Nase vorne. Lois Debruyne wurde Sechster in der Altersklasse mit 39:28,67, ganz knapp vor Lasse mit 39:29,19. Lukas Wölfle (2002) konnte dem Tempo der beiden nicht stand halten und kam als Elfter in dieser Wertungsklasse ins Ziel.

Die beiden Masters-Schwimmer traten bei der Bayerischen Meisterschaft über fünf Kilometer an. Beate Schulz (AK 45) ging krankheitsgeschwächt an den Start. Dafür schlug sie sich dennoch recht wacker im 19 Grad kalten Wörthsee: mit 1:32:14,92 Stunden schlug sie als Zweite ihrer AK an der Anschlagetafel an. Die Siegerin war lediglich 1:30 Minuten vor Schulz ins Ziel geschwommen und das, obwohl die Erstplatzierte im Gegensatz zu Schulz einen Neoprenanzug trug. Seit dieser Saison sind Neos auch im Schwimmverband erlaubt, wenn das Wasser 20 Grad nicht überschreitet. Das Tragen der Neos ist aber keine Pflicht. Trotzdem sind Neopren-Träger dann den Schwimmern in Badebekleidung gegenüber im Vorteil. Thomas Breitenberger in der AK 30 rundete die Lindauer Medaillenausbeute ab, indem er als Dritter seiner AK anschlug.